Media page for Edward Maclean

Edward Maclean: "Me&You handelt nicht von Romanze und Kerzenschein, es geht mir um die Art und Weise, wie Menschen sich begegnen."
Im Januar 2017 veröffentlicht der Kontra- und E-Bassist Edward Maclean mit Me&You seinen 2. Longplayer unter eigenem Namen. Maclean beschwört mit dem Titel seiner CD eine direkte Form der Kommunikation, ohne Agenda und ohne vorgefertigte Denk- und Hörmuster. Das schlägt sich nieder in seiner Musik: sie ist nah dran am Zuhörer und ungemein persönlich. Er festigt dabei seine außergewöhnliche Handschrift und grundiert die kräftigen Klangfarben der Zehnerjahre souverän und tiefsinnig mit Anleihen aus den Siebzigern.
Rhythmisch fest verankerte Kompositionen treffen auf tiefgründige Balladen, hymnische Passagen finden sich neben meditativ anmutenden Schwingungen.

Christian Kögel an der Gitarre und Schlagzeuger Tobias Backhaus haben schon die erste Platte eingespielt, neu in der Band sind Tenorsaxofonist Sebastian Borkowski sowie Keyboarder und Pianist Matti Klein. Die Bühnenerfahrung dieser vier reicht von Jerri Granelli über Till Brönner bis zu Mo’Blow und Jazzanova.
Edward Maclean hat nicht nur 2 CDs unter seinem eigenen Namen herausgebracht, er spielt auch mit den Söhnen Mannheims, Nils Wülker und Dendemann, und er hat gespielt mit Peter Fox, dem Ron Spielman Trio und Jessica Gall. Als Bassist ist er gefragt für seine felsenfest atmende Time, seine fundierten Basslines und seine melodiösen Soli. Sein Hauptaugenmerk liegt aber immer auf dem Gesamtsound einer Band. Dies gepaart mit seiner einnehmenden Art zu kommunizieren macht ihn zu einem hochgeschätzten musical director. Im Laufe seiner beeindruckenden Karriere als Sideman hat er seinen Fokus immer mehr in Richtung Komposition und Produktion verschoben und 2013 sein Debüt Album Edward Maclean’s Adoqué veröffentlicht.
Die Klippe des verflixten zweiten Albums hat Edward Maclean souverän umschifft: Me&You strahlt eine entspannte Lässigkeit aus, gespeist von unbedingter Hingabe und einem zuversichtlichen Vertrauen in das, was passiert.